Cheerathletics Das Projekt für Cheerleader

Cheerathletics – Athletik-Training für Cheerleader

Ziel des Projekts ist es, das Athletik-Training in der Sportspezialisierung Cheerleading in Deutschland weiter voran zu treiben. Das deutsche Cheerleading ist mit der offiziellen Anerkennung der DM 1992 knapp über 30 Jahre jung. Für einen Sport ein sehr junges Alter. Mit der Entwicklung des Sports entwickelt sich natürlich auch die gezeigte Qualität auf den großen nationalen Meisterschaften. Die Spitzenathleten der deutschen Cheerleader-Szene können sich, das steht außer Frage, international sehen lassen. Dennoch bleibt in diesem Bereiche eine Entwicklung komplett auf der Strecke: Das Athleten unterstützende Training (Athletik-Training).

Warum Athletik-Training im Cheerleading?

_MG_5558Im Sport muss zwischen sportspezifischem und Athleten unterstützendem Training unterschieden werden. Das sportspezifische Training stellt meist das technikspezifische Training dar. Beim Fußball etwa ist es die Fußkoordination, Fußarbeit und das Ballgefühl – Der Fokus liegt meist klar auf dem Umgang mit dem Ball. Im Cheerleading ist es ganz klar das Stunten und die damit verbundenen Techniken.

Das Athletenunterstützende Training setzt sich aus den jeweils in der Spezialisierung nicht abgebildeten Bereichen zusammen. Im Cheerleading ist es bspw. das Kraft- und Kraftausdauer Training. Es wird aber auch durch technikspezifisches Training mit ähnlichen Bewegungsmuster abgebildet, aus welchen eine Leistungsübertragung generiert werden kann. Die offensichtlichste Parallelität zum Cheerleading ist im olympischen Gewichtheben wiederzufinden.

Die 10 physischen Grundfertigkeiten als Schlüssel zum Erfolg

Die Notwendigkeit der zu trainierenden Parameter des Athleten unterstützenden Trainings ergibt sich aus der Betrachtung der 10 physischen Grundfertigkeiten. Diese Grundfertigkeiten setzen sich aus Kardiovaskulärer Ausdauer, Durchhaltevermögen/Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, Explosivität, Geschwindigkeit, Koordination, Agilität, Präzision und Balance zusammen. Während durch das sportspezifische Training Koordination, Balance und Explosivität sehr stark ausgeprägt werden, fallen bspw. das Training der kardiovaskulären Ausdauer, des Durchhaltevermögens und der Kraft hinten runter. Das ist unvermeidlich und liegt in der Natur der Sache. Zunächst führt ein technikspezifisches Training in erster Linie an die Grenze der kognitiven Leistungsfähigkeit (Konzentration). Ist diese Grenze erreicht fühlt sich der Körper natürlich erschöpft doch ist die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates bei weitem nicht völlig ausgeschöpft worden geschweige denn, dass eine notwendige Reizsetzung für einen Leistungsfortschritt stattgefunden hat. Zum anderen ermöglicht es das „Sportgerät“ (in diesem Fall Flyer bzw. Base) gar nicht, die notwendige Schwelle der Reizsetzung zur Leistungssteigerung zu überschreiten, da ein stark erhöhtes, vermeidbares Verletzungsrisiko besteht.

Die Notwendigkeit auch die nicht sportspezifischen Aspekte zu trainieren ergibt sich aus folgendem Zusammenhang: Ich als Athlet bin in der Lage maximal 50kg (Maximalkraft) im Schwungdrücken über den Kopf zu bringen. Bei einem Flyer mit dem Gewicht von 50kg entspricht das Gewicht des Flyers 100%. Aufgrund der hohen Kraftleistung die ich erbringen muss ergibt sich eine geringe Wiederholungszahl im sportspezifischen Training und hat einen geringeren Trainingserfolg zur Folge. Steigere ich meine Maximalkraft um 100%, bin also in der Lage 100kg im Schwungdrücken über den Kopf zu bringen, so muss ich nur noch 50% meiner maximal möglichen Leistung aufbringen um einen Stunt zu bauen. In der Folge bin ich in der Lage mehrere Wiederholungen zu absolvieren und habe einen höheren Trainingserfolg in der gleichen Trainingszeit.

Gleichzeitig hat eine Verbesserung der Kraftleistung einen Einfluss auf das Durchhaltevermögen und ein verbessertes Durchhaltevermögen ermöglicht mir wieder mehr Leistung im sportspezifischen Training zu erbringen und vergrößert dadurch wieder den Trainingserfolg.

Dadurch wird deutlich, welche einfachen Zusammenhänge die Notwendigkeit mit sich bringen, dass ein Athlet mit der Spezialisierung Cheerleading Athletik-Training betreibt. Auf die viel komplexeren Zusammenhänge wie „Body-Maps“, das Übertragen von Bewegungsmustern und der Impact auf die Geschwindigkeit neue Bewegungsmuster zu erlernen und viele andere Aspekte, welche die Notwendigkeit eines Athletik-Trainings beschreiben, wurden an dieser Stelle von mir noch nicht beleuchtet.

Folgende Abbildung 1 soll die Bedeutung des Athletiktrainings verdeutlichen.

Abbildung 1

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Ein Verletzungsprophylaktischer Charakter

joint-by-joint-skeletonWirft man einen Blick in das Training einiger Teams, auf Wettkämpfe oder spricht man mit einigen Athleten aus dem Bereich Cheerleading, so sind Einschränkungen in Bewegungen, Schmerzen bei Bewegungen, Bandagen, Schienen oder Tapes in diesem Sport zum alltäglichen geworden. Oftmals sind solche Beschwerdebilder Symptome einer Dysbalance, einer punktuellen Überlastung oder einer Überlastung aufgrund einer Dysbalance, einer mangelnden Beweglichkeit oder aber einer einseitigen Belastung. Es steht außer Frage, dass solche Tools für den leistungsbewussten und –orientierten Sportler wichtig und notwendig sind, gerade um in einer Wettkampfsituation die Leistungserbringung zu garantieren. Werden solche Tools jedoch zu einem regelmäßigen Gebrauchsgegenstand auch im Training so ist ganz klar von einer Einschränkung auszugehen, welche – unbehandelt – sehr wahrscheinlich auch nachhaltig zu weiteren Beschwerdebildern führen kann (wird), welche wiederum zu einer Einschränkung der Lebensqualität führen. Ein zielgerichtetes und richtig angesetztes Athletik-Training berücksichtigt diese Problemzonen, kann dadurch rehabilitativ wirken und durch einen ganzheitlichen Ansatz vor allem für eine Verletzungsprophylaxe am gesamten Bewegungsapparat sorgen.

Wer wird gesucht?

Du als Athlet oder ihr als Team – egal ob Base oder Flyer, unabhängig deiner Erfahrung im Cheerleading, unabhängig deiner Erfahrung aus anderen Sportarten – musst mit einem professionellen und leistungsorientierten Gedanken an den Sport herangehen. Das Training mit freien Gewichten und die damit möglicherweise verbundene Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio dürfen dich nicht stören. Du musst die Disziplin mitbringen, das Training und die Übungen mit demselben leistungsorientierten und professionellen Gedanken zu absolvieren, wie du es mit deinem anderen Training machst. Während des Projektes solltest du mindestens 1x bis 2x einen Termin mit dem Coach vereinbaren um vor allem komplexe Übungen und Bewegungsmuster durchzusprechen und individuelle Fähigkeits- und Fertigkeitslücken zu identifizieren, welche u.a. durch das Athletik-Training abgedeckt werden sollen. Solltet ihr als Team an diesem Projekt teilnehmen, so müssen Abstriche in der individuellen Planung gemacht werden. Dies ergibt sich zwangsläufig aus der zeitlichen Einschränkung, welche dem Projekt zur Verfügung gestellt wird.

Was bekommst du im Rahmen dieses Projekts geboten?

Im Rahmen dieses Projektes wird die Planung für das Athleten unterstützende Training übernommen. Im Fokus liegt dabei die Steigerung der Explosivkraft, Maximalkraft, Kraftausdauer, Durchhaltevermögen, Körperspannung, Körpergefühl, Beweglichkeit (nicht Dehnfähigkeit!) und das lernen und beherrschen von komplexen Bewegungsmustern. Das zusätzliche Trainingspensum beläuft sich auf 2 bis 3 Trainingseinheiten in der Woche. Im Falle eines Teams kann das Training zum Teil mit in die bereits vorhandenen Trainingsstunden eingebaut werden.

Was wird erwartet

Im Rahmen dieses Projekts fallen an dich oder euch keine weiteren finanziellen Erwartungen. Es wird lediglich um das Einverständnis gebeten entstehendes Bildmaterial für mögliche Werbezwecke für das Unternehmen weiterzuverwenden, einen schriftlichen Erfahrungsbericht für das Unternehmen intern und bei erfolgreichem Abschluss des Projekts eine Kundenrezension zu verfassen.

Interesse geweckt?

Dann nimm bitte mit dem Verantwortlichen des Projekts Kontakt auf:

Alexander Thomas, Ingolstädter Str. 1, 80807 München

www.thomsan-nutrition.de

coaching@thomsan-nutrition.de

+49-151-52762099

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